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Kleine Agenturen machen sich auf Auswirkungen gefasst, sagen aber, dass Remote-Arbeit sie nicht verlangsamt

Die Führungskräfte kleiner Agenturen sind skeptisch, was die nahe Zukunft betrifft, auch wenn sie ihr Vertrauen in die Fähigkeit ihrer Teams ausdrücken, während des Ausbruchs des Coronavirus aus der Ferne zu arbeiten.

Das ergab eine Umfrage unter 250 überwiegend kleinen Agenturen (weniger als 30 Mitarbeiter) weltweit zwischen Mittwoch, 18. März und Dienstag, 24. März. Sie wurde von Ad World Masters durchgeführt, einer Plattform, die Agenturen und Kunden zusammenbringt.

Interne Auswirkungen auf Agenturen

Mehr als 90 % der Mitarbeiter von Agenturen in Nordamerika und Europa arbeiteten aus der Ferne. Auf einer Skala von eins bis 10 auf die Frage, wie gut sie bereit seien, remote zu arbeiten, wobei einer für „nicht vorbereitet“ und 10 für „völlig bereit“ stand, lautete die durchschnittliche Antwort 8.5. Mehr als 40 % antworteten mit 10.

Herausforderungen bei der Remote-Arbeit für Agenturen

Quelle: Ad World Masters (März 2020).

Etwas mehr als ein Drittel (34.2%) gab an, dass die Kommunikation und Teamarbeit eine der größten Herausforderungen bei der Fernarbeit sind, wobei insbesondere erwähnt wird, dass die laufende Kommunikation im persönlichen Kontakt einfacher und spontaner ist.

Die Produktivität folgte dicht dahinter: 33.8% gaben an, dass dies ein Problem sei, wenn Familien zu Hause sind und Teams nicht an Tools für die Zusammenarbeit gewöhnt sind.

Technische Bedenken wie Netzwerkzugriff, VPN-Probleme und die gemeinsame Nutzung großer Dateien wurden von 23.4% der Befragten angegeben.

Interessanterweise nannten nur 12.6 % der Befragten die Aufrechterhaltung der Teammoral – und der Unternehmenskultur – ein Anliegen. Weniger als 10 % gaben an, dass die Kommunikation mit Kunden eine der größten Herausforderungen bei der Arbeit aus der Ferne ist, da die meisten Kundenkommunikationen nicht persönlich erfolgen.

Externe Geschäftsauswirkungen auf Agenturen

In der Umfrage wurden dann die Leiter der Agenturen nach den erwarteten Auswirkungen auf die Projekte und Budgets ihrer bestehenden Kunden gefragt.

Erwartete Auswirkungen auf primäre Client-Services

Quelle: Ad World Masters (März 2020).

Mehr als 30 % erwarten, dass sich große Kundenveränderungen auf ihr Geschäft auswirken werden. Etwa 45 % der Budget- und Projektänderungen werden voraussichtlich negative Auswirkungen auf Agenturen haben. Im Durchschnitt rechnen 14 % mit Budget- oder Projektabbrüchen.

Im Bereich des Neugeschäfts erwarten Agenturen in den kommenden Monaten einen Rückgang der Neukundenanfragen um 30 %.

Nicht schlecht

Es sei darauf hingewiesen, dass mehr als 20 % der Befragten in dieser Zeit keine Umwälzungen in ihrem Geschäft erwarten. Und während die kurzfristigen Aussichten für viele Agenturleiter düster aussehen, gab es in dieser Umfrage positive Anmerkungen. Viele erwarten, dass sich der Markt innerhalb eines Jahres erholen wird, und andere halten dies für „eine Chance für eine echte digitale Transformation“.

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