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Die Grundlagen leistungsstarker E-Mails

Kreative Inhalte sind der Eckpfeiler einer erfolgreichen E-Mail-Kampagne, die Öffnungen, Klicks und Käufe fördert. In diesem Beitrag gehe ich auf die wesentlichen kreativen Komponenten leistungsstarker Kampagnen ein.

Die Grundlagen

Der erste Schritt ist eine effektive E-Mail-Vorlage. Zu den Grundlagen gehören:

  • Layout. Einspaltige Designs sind am einfachsten für mobile Geräte zu optimieren.
  • Texte und Bilder. Meiner Erfahrung nach bestehen die besten E-Mails zu etwa 60 % aus Bildern und zu 40 % aus Text.
  • Abmessungen. Eine Breite von 400 bis 600 Pixel wird auf allen Geräten gut gerendert. Die Länge kann je nach Nachricht variieren, aber längere E-Mails verlängern die Ladezeiten.
  • Schriftarten. Halten Sie sich an beliebte Schriftarten wie Arial, Calibri, Georgia, Times New Roman und Verdana. Weniger verwendete Schriftarten funktionieren nicht in allen E-Mail-Programmen gut.
  • Größe: Halten Sie die Dateigröße unter 100 KB. Je kleiner die Größe, desto schneller wird die E-Mail geladen und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Empfänger den Inhalt lesen.
  • Code. E-Mails sollen Rendern Sie gut auf allen Geräten – Desktops, Tablets, Smartphones. Mittlerweile machen Smartphones bis zu 75 % aller Öffnungen aus. Vermeiden Sie zu viel HTML oder Tags, die Spamfilter auslösen können. Verwenden Sie zum Kopieren und Einfügen von Text einen Nur-Text-Editor, nicht Microsoft Word oder ähnliches, da dies zu versteckten Formatierungsfehlern führen kann. Fügen Sie niemals JavaScript oder Flash hinzu, da diese von E-Mail-Clients nicht unterstützt werden. Und vermeiden Sie eingebettete Formulare.
  • Regulatorischen Anforderungen. Fügen Sie in der Fußzeile einen Abmeldelink und die Postanschrift Ihres Unternehmens ein – das US-amerikanische CAN-SPAM-Gesetz erfordert beides.

Gesamtkonzept

Marketing-E-Mails sollten einfach, sauber und leicht zu lesen sein.

  • Überschriften, Zwischenüberschriften und Leerzeichen helfen, die Nachricht zu organisieren. Isolieren Sie den Call-to-Action, um aufzufallen.
  • Schriftarten sollte auf Desktops nicht weniger als 12 bis 14 Pixel betragen, auf Smartphones 16 Pixel.
  • Farben. Je weniger, desto besser – nicht mehr als drei.

Das Design sollte immer die vier W's unterstützen:

  • Von wem die E-Mail ist.
  • Warum es für den Empfänger relevant ist.
  • Wann der Empfänger handeln sollte.
  • Was macht man als nächstes.

Je klarer Sie diese vier Elemente vermitteln, desto besser sind die Conversion-Chancen.

Bilder

  • Breite. Bilder können breiter als die Vorlage sein (für eine höhere Auflösung) und dann mithilfe der Bildattribute oder CSS verkleinert werden.
  • Alternativtext wird angezeigt, wenn ein Bild nicht geladen wird oder vom Benutzer blockiert wird. Alternativ-Text sollte das Bild daher sorgfältig beschreiben, um den Benutzern zu helfen, seinen Zweck zu verstehen.
  • Menschen einbeziehen. Meiner Erfahrung nach übertreffen Bilder, die Personen enthalten, diejenigen, die dies nicht tun.
  • Relevanz. Stellen Sie sicher, dass das Bild den Zweck der E-Mail unterstützt.
Screenshot einer Shopilicious-E-Mail mit 4 Bildern und minimalem Text

Dieses Vorlagenbeispiel von Shopilicious hat ein gutes Verhältnis von Bildern zu Text. Auch der Call-to-Action („Jetzt shoppen“) steht ganz oben und gibt dem Empfänger eine klare Richtung vor.

Videos und GIFs

Videos und animierte GIFs können zu Klicks anregen. Aber nicht alle E-Mail-Clients unterstützen Videostreaming in der Vorlage selbst. Dazu gehören Outlook und Gmail. Die beste Problemumgehung besteht darin, ein Bild mit einer überlagerten Wiedergabeschaltfläche einzufügen, die auf ein im Web gehostetes Video verweist. (Allerdings unterstützt ungefähr die Hälfte der E-Mail-Anbieter eingebettetes HTML5-Video.)

Screenshot einer E-Mail von Everlane, die eine Frau beim Modeln von Kleidung mit einer Videounterseite über dem Bild zeigt

Everlane zeigt eine Play-Schaltfläche über einem Bild in dieser E-Mail. Durch Klicken auf die Schaltfläche gelangt der Benutzer zum gehosteten Video.

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Alle E-Mail-Clients unterstützen animierte GIFs. Aber halten Sie die Dateigröße auf 1 MB oder weniger.

Screenshot einer animierten GIF-E-Mail von Starbucks mit allen vier Fenstern.

Alle E-Mail-Clients unterstützen animierte GIFs, wie dieses Beispiel von Starbucks.

Mobile Optimierung

Responsive E-Mail-Design passt die Vorlage automatisch an das Gerät des Empfängers an. Andere hilfreiche mobile Praktiken sind:

  • Der Call-to-Action-Button sollte groß genug sein, um mit dem Finger angeklickt zu werden (mindestens 44 x 44 Pixel bei 16 Pixel Mindestschriftgröße) und so nah wie möglich oben.
  • Nur einspaltige Formatierung.
  • Zeilenabstand von mindestens 1.5-mal größer als die Schriftgröße, um ausreichend Weißraum zu schaffen.
  • Das Logo sollte oben in der Mitte oder oben links sein.

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